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HILL KNIVES
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ILRRPS NL DET |
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MAJOR
CARO P. LEFEVRE PROJECT SECTION.
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Betr: ERPROBUNG
DER "SURVIVAL"-MESSER TYP KCT 002-1 UND
SOK ( SPECIAL OPERATIONS
KNIFE ) BEI DER TRUPPE.
Vorwort:
Die praktische Erprobung wurde durch die Ausbilder der SURVIVAL DIVISION
der Schule im Rahmen zweier Durchgange des Survival Course durchgefuhrt,und
zwar in den Zeitraumen 13.02 – 03.03.95 sowie 13.03 – 31.03.95. Unsere
Ausbilder kommen aus Special Forces-Truppenteilen aus Grossbritannien, den USA,
Deutschland und Griechenland. Wahrend der Lehrgange lag die Bandbreite an
Temperaturen zwischen -10 C und +18 C, und das Wetter war recht
wechselhaft (mit Schnee, Frost, Regen und Sonne).
Weil der Schwerpunkt der Ausbildung auf den praktischen Fahigkeiten liegt,
und damit Sprachproblemen fur die LT erst gar nicht entstehen konnten, wurden
alle notwendigen Vorfuhrungen "live"durchgefuhrt. Alle moglichen
Verfahren zum Schlachten von Tieren, und der Bau von Unterstanden und Fallen
wurden in der Praxis gezeigt.
In einer Uberlebenssituation sollte das Gewicht, das jeder Soldat zu tragen
hat, soweit wie moglich begrenzt werden. Deshalb wird an der Schule so viel
Wert darauf gelegt, dass die richtigen Hilfsmittel zum Uberleben ausgewahlt
werden, d.h. der Schwerpunkt liegt auf der Qualitat und auf der Verwendbarkeit
fur mehrere Zwecke. Ein Survival-Messer ist einer der wichtigsten
Ausrustungsgegenstande. Unter extremen Verhaltnissen werden Messer sehr
intensiv gebraucht (und manchmal auch zweckentfremdet).
Die Messer wurden zu den folgenden Zwecken benutzt:
Positives:
1.
Der Schwerpunkt liegt gut, und durch ihr
Gewicht konnen die Messer die genannten Materialien so gut durchdringen, dass
man sich dabei kaum anstrengen muss. Unterarm und Handgelenk werden nicht
ubermatig belastet, nicht einmal dann, wenn man lange Zeit ununterbrochen Aste
abhackt.
2.
Die
gesamte Konstruktion und der verwendete Stahl waren in der Lage, die Krafte zu
absorbieren, die auf die Seiten der Messer einwirkten. Weder Deformierungen
noch Beschadigungen waren sichtbar.
3.
Auch nach intensivem Abhacken von Asten
etc. waren die Messer noch scharf, und man konnte Geflugel,Wild oder Fisch gut
damit hauten.
4.
Eines der getesteten Messer hat einen
besonders geformten Griff, das andere nicht. Jedoch wurden der normale und der
besonders geformte Griff allgemein als gleichermassen gut empfunden. Nur wenn eine
Hand von der Grosse her genau zu dem besonders geformte Griff passte, wurde
dieser bevorzugt.
5.
Die Messer kann man auf vielerlei Arten
befestigen und bei sich tragen. Mit dem Ublichen Tragegurt/Koppel gibt es dabei
keine Probleme.
6.
Sowohl Rechts- als auch Linkshander
konnten das Messer problemlos benutzen.
Folgende Punkte sind jedoch zu
beachten:
7.
Bei Nasse (Regen,Schnee) ist der Griff
so rauh, dass einem das Messer nicht aus der Hand rutschen kann. Wenn man
jedoch fettige oder blutige Hande hat, ist der Griff so glitschig, dass man es
nicht gefahrlos handhaben kann.
8.
Das Synthetikmaterial, aus dem die
Messerscheide besteht, kann zu unerwunschten Gerauschen fuhren, wenn man sich
im Wald bewegt. Dieses problem liess sich jedoch ganz einfach dadurch
beseitigen, dass man ein Stuck Packleinwand oder leinentape um die
Messerscheide herum befestigt.
Mittlerweile sind oben genannte zwei
punkte durch Hill Knives bis nach jedes Zufriedenheit aufgelost.
Schlussbemerkungen:
Nur wenn Messer einfach zu handhaben und von guter
Qualitat sind, konnen sie als unentbehrliche Hilfsmittel zum Uberleben unter
primitiven Bedingungen dienen. Nach Abschluss der Erprobung lasst sich kurz
gesagt feststellen, dass beide Messer auf Grund ihrer hervorragenden
Eigenschaften zu den besten unter der Vielzahl von Messern gehoren, die fur
Survival-Zwecke angeboten werden.